Wanderung Watzmannhaus (1930 m) – ab Wimbachbrücke

Die Wanderung zum Watzmannhaus (1.930 m) gilt als Einstieg zum Berchtesgadener Schicksalsberg. Der Watzmann, Deutschlands zweitgrößter Berg, erhebt sich mächtig und imposant aus den Berchtesgadener Alpen und wurde auch schon zum schönsten Berg der Welt gekürt. Die anspruchsvolle und facettenreiche Wanderung zum Watzmannhaus ist für ambitionierte Bergwanderer als Tagestour machbar oder gemütlicher mit einer Hüttenübernachtung.
Eine Übernachtung im Watzmannhaus, das gleichzeitig auch als Schutzhaus gilt, lohnt sich auf jeden Fall. Die Sonnenuntergänge und der Sternenhimmel mit Watzmannblick sind legendär. In der geräumigen Hütte gibt es 210 Schlafplätze und sie ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober geöffnet. Eine telefonische Reservierung der Übernachtung wird auf jeden Fall empfohlen.

Worauf du dich bei der Tour freuen darfst und was dich erwartet:
- Mittelschwere-schwere Bergwanderung für geübte und trittsichere Bergfreude
- Abenteuerliche und abwechslungsreiche Bergtour mit einmaligem Panorama
- Ausblick auf die Berchtesgadener Alpen, den Watzmann und das Watzmannkar
- Mittelmäßig frequentiert
Key Facts zur Wanderung zusammengefasst
- Art: Mittelschwere-schwere Bergwanderung
- Höhenmeter: ca. 1.300 hm in Auf- & Abstieg
- Gehzeit: Aufstieg ca. 4 h, Abstieg ca. 3,5 h
- Kondition: Sehr gute Konditon erforderlich
- Technik: Leicht, Wanderung über breiten Forstweg
- Rundtour: Ja Abstieg über Kührointalm
- Ausrüstung: Wanderbekleidung, Wanderschuhe, Wanderausrüstung nach Bedarf
Anfahrt Wimbachbrücke Ramsau
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit dem Zug mit Umsteigen in Freilassing zum Bhf. Berchtesgaden. Von dort weiter mit Bus 846 zur Haltestelle Wimbachbrücke.
Mit dem Auto:
- Wimbachweg 1, 83486 Ramsau bei Berchtesgaden
- Über die A8 nach Bad Reichenhall und auf der B20 in Richtung Berchtesgaden. Kurz davor rechts in Richtung Ramsau abbiegen, nach einem Tunnel nach links über die Wimbachbrücke und zum Parkplatz.
Wegbeschreibung:
An der Bushaltestelle, bzw. am Parkplatz an der Wimbachbrücke folgt man kurz der Straße und zweigt dann (Schild »Watzmannhaus«) nach links ab (Weg Nr. 441), um eine Holzbrücke zu überqueren. Hinter dieser geht es gleich wieder nach rechts und auf einem breiten Fußweg steiler bergan. Der Weg stößt auf eine breite Forststraße, der man ein Stück nach rechts folgt, um sie in einer Linkskurve (beschildert) wieder nach rechts zu verlassen. Der weiterhin recht breite Weg führt nun in immer derselben Steigung und in ein paar Kehren bergan, wobei er zwei ehemalige Kahlschlagflächen quert, die aber Talblicke freigeben. Der Weg wird flacher und erreicht die freien Wiesen der Stubenalm, die Erste der am Weg liegenden Einkehrmöglichkeiten.
Eine Abzweigung nach Schönau wird ignoriert. Man wandert geradeaus wieder in den Wald hinein. Bei einer Gabelung hält man sich weiter geradeaus, der Weg wird flacher und man kommt an der Materialseilbahn der Hütte vorbei. An einer Gabelung geht man links und wandert sogleich über die freien Wiesen der Mitterkaseralm, die ebenfalls in der Sommersaison bewirtet ist. Wieder im Wald endet an einer interessanten Waldklimastation des Nationalpark Berchtesgaden der breite Weg und man steigt nun auf einem zunehmend steiniger werdenden Bergpfad steiler empor.
Nach einem eher lichten Waldstück erreicht man die freie Wiese der Falzalm und folgt an der dortigen Gabelung rechts dem Schild in Richtung Watzmannhaus. Zuletzt geht es durch Latschen- und Felsgelände auf dem gut angelegten Steig (teilweise Holzstufen) zum großartig gelegenen Watzmannhaus hinauf.
Einkehrmöglichkeit
- Stubenalm
- Mitterkaseralm
Comments (2)
Andreas
6. August 2023 at 18:53
Die Keyfacts sind verwirrend:
Art: mittelschwere bis schwere Bergwanderung vs. Technik: Leicht, Wanderung über breite Forstwege
Was denn nun? Leicht oder schwer??? 🤔
Elsa liebt das Leben
7. August 2023 at 00:56
Hallo Andreas,
technisch gesehen ist die Wanderung leicht (man muss nicht klettern u. es gibt keine bzw. nur eine ausgesetzte Stelle). Von der Wegebeschaffenheit ist die Wanderung also leicht aber ansonsten konditionell mittelschwer-schwer, da es sehr steil rauf geht und eine sehr gute Grundkondition erforderlich ist. Ich hoffe es ist jetzt etwas besser verständlich für dich. LG Elsa