photo of colosseum during daytime

Rom Sehenswürdigkeiten: Top Attraktionen und Aktivitäten

Rom ist der perfekte Ort um ein verlängertes Wochenende dort zu verbringen. Die Stadt lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden und beheimatet viele tolle Sehenswürdigkeiten. In diesem Blogeintrag möchte ich dir gern sagen, welche Sehenswürdigkeiten du in Rom unbedingt sehen musst und was du dort so alles erleben kannst.

Los gehts mit den TOP SEHENSWÜRDIGKEITEN die du auf deiner Reise nach Rom auf KEINEN FALL verpassten solltest:

1. DAS KOLOSEUM

Als zentrales Wahrzeichen gehört es auf jeden Fall auf die ToDo-Liste eines jeden Rom-Besuchers: Das Kolosseum. Das eindrucksvolle Amphitheater wurde im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung errichtet.

Es diente damals als Veranstaltungsort brutaler Spiele, bei denen zur Belustigung der Stadtoberen und der Bürger Menschen gegen wilde Tiere oder gegen andere Menschen antraten. Doch das Kolosseum war auch Schauplatz von Theaterdarbietungen und sogar Seeschlachten.

Unter dem Boden der Arena befanden sich Lagerräume und Tierkäfige; mit Hilfe eines fortschrittlichen Systems aus Aufzügen und Seilwinden konnten die benötigten Requisiten und Dekorationen an die Oberfläche gehoben werden. Die Besichtigung des Kolosseums nimmt ein bis zwei Stunden in Anspruch und lohnt sich in jedem Fall – die zweitausend Jahre alte Architektur ist überwältigend, und ausleihbare Audio-Guides vermitteln jede Menge interessante Hintergrundinformationen.

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2. TREVI-BRUNNEN

Der Trevi Brunnen ist ein Monumentalbrunnen auf der Piazza di Trevi vor dem Palazzo Poli in Rom. Er wurde in den Jahren 1732–1762 vom Architekten Nicola Salvi für Papst Clemens XII. geschaffen und gilt als Meisterwerk des Barock. Der Trevi Brunnen ist der größte Brunnen Roms und einer der bekanntesten Brunnen der Welt. Der berühmte Brunnen gehört zu den TOP Sehenswürdigkeiten in Rom und ist definitiv Pflichtprogramm bei einem Besuch in Rom.

Der Trevi Brunnen ist das Resultat eines Architekturwettbewerbs, den Papst Clemens XII. auslobte. Der Architekt Nicola Salvi, der die Fertigstellung seines Werkes im Jahr 1762 allerdings nicht mehr miterleben konnte, hatte sich für die Darstellung eines Meerespalastes mit Triumphbogen und zahlreichen Meeresgestalten entschieden, darunter auch der Gott Oceanus. Im Jahr 1960 wurde der Trevi-Brunnen filmisch verewigt: Die nächtliche Szene aus Federico Fellinis „La Dolce Vita“, in der Marcello Mastroianni Anita Ekberg zum mondbeschienenen Bad in den Brunnen folgt, ist legendär.

Der Trevi-Brunnen und die Münzen

Und während schätzungsweise pro Tag rund 80 Millionen Liter Wasser durch den Brunnen fließen, spült er jährlich Summen rund um eine Million Euro in die städtischen Kassen, welche bisher entweder für wohltätige Zwecke an Organisationen wie die Caritas gespendet oder für den Denkmalschutz verwendet wurden. Grund für die Bereitschaft der Touristen, ein, zwei oder auch drei Münzen in den Wunschbrunnen zu werfen, sind die Legenden, die sich um ihn ranken.

Wirft man eine Münze in den Brunnen, so bedeutet das, dass man nach Rom zurückkehren wird. Folgt eine weitere, so soll man sich in eine Italienerin oder einen Italiener verlieben. Es gibt noch einen anderen Glauben, der besagt, dass ein persönlicher Wunsch in Erfüllung geht, wenn man zwei Münzen in den Brunnen wirft. Ist man bereit, eine dritte Münze zu opfern, so werden den Erzählungen nach mit eben genannter Italienerin oder eben genanntem Italiener bald die Hochzeitsglocken läuten – angeblich innerhalb eines Jahres!

Wie einige Stadtführer spaßeshalber sagen, sollten man aber auf gar keinen Fall vier Münzen in den Brunnen werfen – denn dann lässt man sich von der besagten Person nach der Hochzeit wieder scheiden.

3. PIAZZA NAVONA

Die Piazza Navona ist einer der beliebtesten Plätze in Rom, wenn nicht sogar der Beliebteste. Dieser Ansicht sind zumindest viele Römer – und du wirst dich seinem Charme sicherlich auch nur schwer entziehen können, wenn du ihn erst einmal besucht hast! Auf dem antiken Stadion des Dominitian erbaut, erheben sich um den ovalen Platz herum Renaissancepaläste und die Kirche Sant Agnese. In der Mitte befindet sich der berühmte Vierströmebrunnen von Bernini mit dem Obelisken und den Rundungen der Neptunbrunnen und der Mohrenbrunnen.

Fontana del Nettuno oder auch einfach Neptunbrunnen

Am nördlichen Ende der Piazza Navona in Rom steht der Neptunbrunnen, ein anderes Werk der Renaissance von della Porta aus dem Jahr 1570, das auf Wunsch von Papst Gregor XIII. zu einer Zeit errichtet wurde, als in der Gegend viele Leitungen verlegt wurden. Ungefähr zu dieser Zeit wurde das antike römische Aquädukt, Aqua Virgo, restauriert und die Wasserversorgung für das Gebiet von Campo Marzio wurde mit großem Aufwand vorangetrieben. Dies ermöglichte die Schaffung mehrerer Brunnen, einschließlich dieses Brunnens.


Ursprünglich entwarf Giacomo della Porta das Becken ohne jegliche Skulpturen. So blieb es 300 Jahre lang. Die heutigen Statuen, die Neptun im Kampf mit einem Oktopus und Nereiden mit Amor und Walrossen darstellen, wurden erst 1873 hinzugefügt, um die Größe des Mohrenbrunnens und des Vierströmebrunnens auszugleichen. Die Künstler, die die Ergänzungen aus dem 19. Jahrhundert schufen, waren Antonio della Bitta und Gregorio Zappalà.

Sant’Agnese in Agone

Auf der gegenüberliegenden Seite der Piazza steht die Basilika Sant’Agnese in Agone, ein Musterbeispiel der Barockarchitektur aus dem 17. Jahrhundert. Sie liegt neben dem Palazzo Pamphili, dem Wohnsitz des damaligen Papstes Innozenz X. Sie wurde ursprünglich als Familienkapelle konzipiert, damit die Familie an besonderen Gottesdiensten teilnehmen konnte, ohne ihr Haus verlassen zu müssen.

Sie steht an der Stelle, an der die frühchristliche Heilige Agnes während der Herrschaft von Kaiser Diokletian getötet wurde.

Museo di Roma oder Palazzo Braschi

An der Stelle des ehemaligen Palazzo Braschi aus dem 18. Jahrhundert steht das Museo di Roma. Es ist Teil eines Netzwerks von römischen Stadtmuseen und wurde ursprünglich gegründet, um Roms umfangreiche Geschichte und Traditionen zu dokumentieren. Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts beherbergte das Museum Dokumente und Stücke aus der römischen Vergangenheit, die Sammlung hat sich jedoch in eine andere Richtung entwickelt. Nach Jahrzehnten der Schenkungen ist das Museo di Roma heute in erster Linie ein Kunstmuseum, in dem Werke vieler italienischer und internationaler Künstler ausgestellt werden, darunter auch die von Nicola Salvi, dem Designer des Trevibrunnens.

4. SPANISCHE TREPPE

Die Spanische Treppe, die von den Römern liebevoll ‚Scalinata di Trinita dei Monti‘ genannt wird, wurde in den Jahren 1723 bis 1725, am wild bewachsenen Hang des Hügels Pincio, gebaut und zählt weltweit zu den bekanntesten Freitreppen. Sie war von nun an die direkte Verbindung zwischen der Piazza di Spagna unterhalb des Hügels Pincio und der französischen Kirche Santa Trinita dei Monti oberhalb des Pincio. Auf einem Spaziergang durch Rom lohnt es sich auf jeden Fall an der schöne Treppe vorbeizuschauen. Es kann allerdings damit gerechnet werden dass sich dort einige Menschen tummeln die ein schönes Bild, so wie ich auch :-), auf der Treppe ergattern möchten.

Die Spanische Treppe wurde von Papst Innozenz XIII. in Auftrag gegeben. Der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. reagierte sofort und finanzierte den Bau der Treppe, die ja schliesslich zu ’seiner‘ französischen Kirche oberhalb des Hügels führen sollte. So, nach Legenden, sollte die Spanische Treppe ursprünglich Französische Treppe heißen. Der französische König beteiligte sich an der Finanzierung und der Interessenkonflikt mit dem Papst führte zum Zerwürfnis, zumal der Papst, aus eigenem Machtinteresse, die große Reiterstatue des französischen Königs, die als Denkmal dort aufgestellt werden sollte, nicht akzeptierte. Zeitzeugen dieser Geschichte sind die Inschriften auf dem unteren Absatz der Scalinata di Trinita dei Monti.

Der Baumeister dieser architektonischen Meisterleistung war Francesco de Sanctis. Die Spanische Treppe zählt noch heute zu den größten Bauwerken des Rokokos und Spätbarocks in Rom. Der erste Entwurf der Freitreppe zeigte Statuen und Bäume entlang der Treppe aber der Papst lehnte diesen Entwurf ab.

Die Treppe hat eine Länge von 68 Metern, eine Breite von 40 Metern und bewältigt einen Höhenunterschied von 23 Metern. Sie zählt insgesamt 138 Stufen und besitzt drei Terrassenmauern. Die Treppe wurde aus Travertin gebaut. Sie soll die Heilige Dreifaltigkeit in Bezug auf die, der Heiligen Dreifaltigkeit geweihten, Kirche Santa Trinita dei Monti, oberhalb des Hügels, symbolisieren.

Unterhalb der Spanischen Treppe befindet sich der, im Jahre 1628 erbaute, Brunnen Fontana della Baraccia auf der Piazza di Spagna. Der Brunnen ist, ebenso wie die Spanische Treppe, ein beliebter Treffpunkt der Römer. Die spanische Botschaft hat ihren Sitz direkt schräg gegenüber, an der Piazza. Es finden sich hier auch namhafte Modeboutiquen, Straßencafes und Restaurants. Rund um die Piazza die Spagna befindet sich das luxuriöseste Einkaufsviertel Roms. In direkter Nähe findet sich, auf der Piazza Mignanelli, die Säule der unbefleckten Empfängnis.

5. PALATIN-HÜGEL

Der Palatin Hügel gilt als Geburtsstätte der Ewigen Stadt und ist eines der geschichtsträchtigsten Sehenswürdigkeiten Roms. Der Palatin ist zudem eine der am besten erhaltenen antiken Stätten weltweit.

Überlieferungen des römischen Geschichtsschreibers Titus Livius zu Folge, hat sich genau hier die Höhle befunden, in der die beiden Geschwister Romulus und Remus von einem Hirten aufgezogen wurden.

Der Legende nach tötete Romulus seinen Bruder Remus nach einigen Unstimmigkeiten und gründete die Stadt Rom. Heute geht man jedoch davon aus, dass sich hier bereits 1000 Jahre v. Chr. die ersten Menschen niederließen. Die ersten Siedlungen bestanden dabei noch aus einfachsten Hütten.

6. FORUM ROMANUM

Das Forum Romanum ist ein wahres Heiligtum des antiken Roms und eine wertvolle Informationsquelle für diejenigen, die sich für die Geschichte des römischen Reiches interessieren. Hier spielte sich auch das Leben der Bürger ab: die Politik, die Justiz, der Handel, das soziale Leben und der Götterkult, es war also das Herz der Stadt Rom.

Nach diesem wundervollen Spaziergang durch das alte Rom erwartet uns ein feierliches Finale. Vom Ausgang des Forum Romanums aus kann man die Silhouette des großartigen Kolosseums, der Seele Roms und der Glanz seines Reiches, bewundern.

7. CIRCUS MAXIMUS

Der Circus Maximus war der größte Circus im antiken Rom. Er hatte eine Gesamtlänge von rund 600 Metern sowie eine Breite von 140 Metern. Sein Fassungsvermögen soll laut Dionysios von Halikarnassos im Ausbaustand zur Zeit des Augustus 150.000 Plätze, zur Zeit des älteren Plinius 250.000 Plätze betragen haben. Das Gelände ist heute ein öffentlicher Park.

8. PANTHEON

Das Pantheon befindet sich an der Piazza della Rotonda und ist auf den ersten Blick ein wenig unscheinbar und grau, aber wenn man es betritt, weiß man, warum das einstige Heiligtum aller Gottheiten eines der größten Bauwerke Roms ist. Eines der spirituellesten antiken Bauwerke Roms ebenso.

Erbaut wurde das Pantheon ursprünglich von Marcus Agrippa im Jahre 27 vor Christus als herkömmlicher Tempel. Der Begriff Pantheon wurde dabei aus dem griechischen abgeleitet. ‚Pan‘ stehend für Alles und ‚theos‘ für Gott. Damit wurde der Tempel allen, von den Römern verehrten, Göttern geweiht.

Nach einem Blitzeinschlag brannte das Pantheon im Jahre 110 nach Christus ab. Erst Kaiser Hadrian, der vierzehnte römischer Kaiser und ein Ziehsohn von Kaiser Trajan, der bekannt dafür war seinem Volk Wohlstand zu bescheren und Infrastrukturen aufzubauen, ließ das Pantheon um das Jahr 119 nach Christus wieder aufbauen. Kaiser Hadrian verdanken wir die beeindrucke Kuppel, wie wir sie heute kennen. Die Kuppel, die Rotonda, stellt eine bauliche Meisterleistung der römischen Antike dar. In der heutigen Zeit würde man ohne Computervermessungen und etliche Berechnungen nicht dieses Wunderwerk schaffen können.

Die prachtvolle Kuppel hat einen Durchmesser von 43 m, eine Höhe von 24 m und ist in der Mitte geöffnet. Sie ist derzeit eine der größten selbstragenden Kuppel der Welt die aus Betonguß gefertigt wurde. Die Kreisöffnung (Opaino) hat einen Durchmesser von 8,95 m. Hier flutet das einfallende Sonnenlicht das Innere der wunderschönen Tempelhalle mit ihren Altären, den Statuen und Grabmälern. Besuchern wird so eine einzigartige Atmosphäre beschert. Der Kuppelbau diente als Vorbild für die Kuppel des Petersdoms.

Das Pantheon wurde ab dem 16. Jahrhundert als Grabeskirche für bedeutende Persönlichkeiten genutzt.

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9. VATIKANSTADT

Der Vatikan oder die Vatikanstadt ist seit 1929 ein eigenständiger und unabhängiger Staat mitten in Rom und wurde erst Ende des 14. Jahrhunderts zum Sitz des Papstes. Mit nur 0,44 qkm und den knapp 1.000 Einwohnern ist der Vatikanstaat der kleinste Staat der Welt. Wer sich also in die Vatikanstadt begibt, verlässt offiziell Italien.

Jährlich pilgern Millionen von Menschen aus der ganzen Welt zum Kirchenstaat um ihrem Kirchenvorstand nah zu sein, einen Eindruck vom Vatikan zu bekommen oder um das Vatikanische Museum mit den Ausstellungsstücken und Reliquien zu bewundern.

Innerhalb der Vatikanstadt befinden sich, außer dem Petersdom, auch der Petersplatz und der Papstpalast, der Radiosender Radio Vatikan, die Sixtinsche Kapelle, die Vatikanischen Gärten, das Vatikanische Museum und die Kasernen der Vatikan eigenen Polizei und Schutztruppe, der Schweizergarde. Sie ist seit dem Jahr 1506 für die Sicherheit des Papstes zuständig, zusätzlich kontrolliert und bewacht sie die Vatikanstadt. Ein eigener Helikopter inklusive Landeplatz sowie eine eigener Bahnhof befinden sich ebenfalls in der Vatikanstadt.

Wer den Papst sehen möchte, sollte sich mittwochs um 10 Uhr auf dem großen Petersplatz zur Generalaudienz einfinden (bei schlechtem Wetter in der Audienzhalle Paolo VI.). Offiziell ist dafür eine kostenlose Eintrittskarte aus dem Pilgerzentrum notwendig, aber vor allem bei Schönwetter-Audienzen auf dem Petersplatz kommt man auch ohne eine solche hinein.

Ist der Papst nicht in Rom, fallen die Audienzen aus, doch auch dann sollte man sich die UNESCO-Welterbe Vatikanstadt nicht entgehen lassen.

10. PETERSDOM

Der Petersdom – die größte christliche Basilika der Welt – liegt an der Westseite des Petersplatzes im Vatikan. Die Besichtigung ist auf jeden Fall lohnenswert; wer allzu lange Schlangen vermeiden will, sollte bereits früh morgens kommen.

Auf der Innenfläche von 1,5 Hektar sind 45 Altäre, 800 Säulen, das mutmaßliche Grab des Petrus und zahllose berühmte Kunstwerke zu besichtigen. Neben acht kleineren Kuppeln ist die Hauptkuppel eine Sensation für sich: Sie kann mit dem Aufzug oder auch zu Fuß erklommen werden (wobei letzteres nicht ohne Anstrengung verbunden ist), und am Ende bietet sich ein wirklich lohnenswerter Blick über die Stadt.

Wie bei den meisten Kirchen sollte man zur Besichtigung nicht in bauchfreiem Top und Hotpants erscheinen: Gemäßigte, schulterbedeckende Kleidung ist Pflicht.

11. VATIKAN MUSEEN UND SIXTINISCHE KAPELLE

Zwei weitere „Must Sees“ im Vatikan, die wichtiger Bestandteil aller Rom Reisetipps sind: Die Vatikanischen Museen enthalten päpstliche Kunstsammlungen – sie gehören zu den größten und bedeutendsten Sammlungen an Kunst- und Kulturschätzen der ganzen Welt.

Sie sind in unterschiedliche chronologische und geografische Bereiche wie etwa orientalische Altertümer, die klassische Antike, Kunst von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert oder zeitgenössische Kunst unterteilt. Den Vatikanischen Museen zugehörig ist die Sixtinische Kapelle.

Diese ist mit dem Petersdom verbunden und enthält neben zahlreichen anderen Kunstwerken die weltberühmten Fresken Michelangelos, zum Beispiel die vielfach zitierte „Erschaffung Adams“. Wie beim Petersdom ist auch hier ein frühzeitiges Erscheinen sinnvoll. Doch selbst wenn die Wartezeit mal etwas länger ist: Der atemberaubende Anblick entschädigt sofort für jede Minute in der Schlange!

12. ENGELSBURG

Das Mausoleum des Kaisers Hadrian wurde im Jahr 139 fertiggestellt. Nicht nur Hadrian, sondern auch einige spätere Kaiser, darunter Mark Aurel und Septimius Severus, fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Ab dem 10. Jahrhundert diente die Engelsburg den Päpsten als Unterschlupf bei drohender Gefahr, später auch als Gefängnis.

Nachdem das Gebäude im Jahr 1870 in die Hände der italienischen Armee gelangte und nicht länger dem Vatikan unterstand, wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts zum Museum umgewandelt. Bis heute zeugen hier unterschiedliche Ausstellungsstücke von der Geschichte Roms.

Ihren Namen erhielt die Engelsburg Ende des 6. Jahrhunderts: Papst Gregor I. hatte Gott gebeten, die Stadt von der Pest zu befreien. Kurz darauf erschien ihm über der Burg der Erzengel Michael und versprach die Erfüllung dieses Wunsches. Bis heute steht auf dem Dach der Engelsburg eine bronzene Statue des Erzengels.

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13. TRASTEVERE-VIERTEL

Trastevere gilt als Künstlerviertel; Einheimische wie Touristen genießen die urigen Gassen, die romantische Piazza Santa Maria in Trastevere und die scheinbar endlose Zahl an Bars, Restaurants und Kneipen.

Ein Großteil des Nachtlebens spielt sich draußen vor den Lokalen ab. Touristen und Einheimische tummeln sich dort gleichermaßen. Wer rechtzeitig kommt, kann sich in manchen Bars an einem „Aperitivo“ erfreuen: Der Aperitif ist in Italien ein „Social Event“, ein Ritual zwischen Feierabend und Abendessen. Zwischen 18:00 und 21 Uhr treffen sich Personen jeden Alters in Bars und Lokalen. Was gibt es besseres als einen Drink mit Freunden nach einem arbeitsreichen Tag?

Nach dem Aperitivo locken natürlich auch viele Restaurants in den belebten Gassen bei Pasta und Pizza und vielen weiteren römischen Spezialitäten zum Abendessen ein.

14. PIAZZA DEL POPOLO

Ein geschichtsträchtiger Platz ist die Piazza del Popolo, denn durch das große Stadttor Porta del Polpolo erreichten Reisende aus dem Norden damals die Piazza und somit auch Rom. Hier am Platz befindet sich einige weitere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Kirche Santa Maria del Popolo und ein Museum.

Im Zentrum des Platzes ragt stolz einer der größten Obelisken Roms in den Himmel, der Obelisco Flaminco. Er ist der zweitälteste Obelisk in Rom und hat eine Gesamthöhe von 36 Metern. Er stammt – wie nicht anders zu erwarten – aus Ägypten. Am Fuße des Obelesiken befinden sich vier Löwenstatuen die aus ihren Mäulern Wasser speien. Treppenstufen bieten Gelegenheit zu sitzen, zu sehen und gesehen werden.

Die Piazza del Popolo – Platz des Volkes – soll laut alten Überlieferungen daran erinnern, dass dieser Platz Roms mit dem Geld des Volkes erbaut und erhalten wurde bzw. immer noch wird.

Im Süden des Platzes befinden sich zwei Kirchen. Zu einem die Basilika Santa Maria dei Miracoli und die Basilika Santa Maria in Monte Santo.

Im Osten des Platzes liegt ein wunderschöner barocker Brunnen, wo natürlich eine Statue der säugenden Wölfin mit Romolus und Remus nicht fehlen darf. Seitlich führen Treppen, verziert mit ägyptischen Sphinxen, zum Pincio.

Pincio ist einer der sieben Hügel auf denen Rom erbaut wurde. Er schliesst an den Piazza del Pololo an. Nimm dir die Zeit und steig die Treppen zum Hügel Pincio hoch, denn von dort oben bekommst du einen wunderbaren Blick über Roms Dächer bis hin zum Vatikan.

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